Die Anspannung stieg von Tag zu Tag. Die Vorfreude auf das Kräftemessen mit der mit uns so stark verfeindeten Fanszene des FC Energie Cottbus stieg ins unermessliche. Das legendäre Berlin-Brandenburg Derby elektrisierte die Massen.
NICHT!
Union gegen Cottbus: The same procedure as every year. Irgendjemand versucht in dieses Spiel immer ein wenig böses Blut hineinzubringen, was jedoch keines der beiden Lager wirklich interessiert. Und so spulte man sein übliches Programm bis zum Spielbeginn ab. Lediglich die Jungs der East Devils hatten den einen oder anderen Handschlag mehr zu tun als sonst. Sollte doch heute ihre 10-Jahres Choreo und damit verbunden ihre erste Choreo anstehen. Die Försterei füllte sich also, die Hymne begann, die Schals gingen nach oben und zeitgleich wanderte auch die Blockfahne der Devils über unsere Köpfe. Ein sehr nettes Bild und ein wenig Selbstgefeiere darf beim 10-Jährigen auch ruhig mal sein. Abermals Gratulation an die Jungs. Die Choreo war vorüber und nach gerade einmal 5 Minuten klingelte es dann auch schon im Kasten der Gäste und Silvio konnte sich feiern lassen. An dieser Stelle könnte man den Bericht auch gleich beenden. Union gewann die Partie mit 1:0 und dass auch durchaus verdient. Der Gästeanhang war im Kopf wohl eher damit beschäftigt, wo man auf dem Heimweg am Besten noch an ein Glas Spree-Waldgurken kommen würde. Ihr Support war auf jeden Fall nicht der Rede wert. Typisch Cottbus könnte man sagen, aber bei den letzten Auftritten haben sie schon einmal das Gegenteil bewiesen. Tja und unsere Leistung möchte ich an diesem Tag mit konstant, mit Blick auf die letzten Heimspiele, beschreiben. Konstant schlecht, wie Gummi zog sich der Support hin, die Mannschaft spielte ordentlich und dennoch konnte sich keiner so richtig an dem Verlauf des Spieles hochziehen und motivieren. Eine Entwicklung der Mann entgegenwirken muss. Die nächste Möglichkeit gibt es schon am Samstag gegen den kleineren Verein aus der Bankenstadt am Main.


