09.07.2017 @ 13.12Uhr
Da war das letzte Saisonspiel für uns und fast schon traditionell haben wir wieder zur HammersFiftyfour-Fahrt ausgerufen. Außerdem sind noch zwei weitere Szenebusse nach Fürth gefahren. Unsere Wegbegleiter und Freunde vom Wuhlesyndikat sind aufgrund ihres Geburtstags per Umweg nach Fürth angereist. Der impulsive Start der Partie ließ viel erhoffen für das letzte Spiel der Saison. Dabei ging es für keine der beiden Mannschaften noch um irgendetwas. Das stark beginnende Spiel flachte nach gut 20 Minuten ab und die Fürther Mannschaft entwickelte so etwas wie ein Übergewicht. Sie nutzten ihr Chancen jedoch nicht konsequent und so war es Union, das mit dem besseren Ergebnis in die Halbzeit ging. Das Intro der zweiten Spielzeit, zum 15-jährigen Bestehen des Wuhlesyndikats, gab es per Blockfahne, weißem Zettelhintergrund sowie einem wechselndem, frontalem Spruchband. An dieser Stelle auch nochmals Glückwunsch!

Mit etwas zeitlichem Versatz wurden dann noch roter Rauch sowie einige Fackeln auf dem Zaun gezündet. Nach 20 Minuten in der zweiten Halbzeit konnte Fürth den Ausgleich erzielen, wenn auch sehr glücklich. Nichtsdestotrotz konnte Union die Führung per Foul-Elfmeter zurückholen und gewann das Spiel mit 1:2. Abschließend wurde die gesamte Mannschaft für ihre überragende Leistung in der gesamten Saison gefeiert und in die wohlverdiente Sommerpause verabschiedet. Die Rückfahrt ist nur noch sehr lückenhaft in Erinnerung und muss nicht weiter kommentiert werden. Allen Unionern eine erholsame Sommerpause, wir sehen uns spätestens Ende Juli zur neuen Saison. Und niemals vergessen: EISERN UNION!
29.06.2017 @ 13.12Uhr
Spiel 1 nach der Niederlage gegen Braunschweig und der ad acta gelegten Aufstiegsträumen, zu groß erschien der Sechs-Punkte-Abstand zu Braunschweig und vor allem deren besseren Torverhältnis. Dass Braunschweig, oder besser gesagt die Arminia aus Bielefeld, uns noch eine theoretische Chance auf den Aufstieg auf dem Silbertablett präsentierte und wir diese Chance nicht genutzt haben, ist mehr als ärgerlich, sollte jedoch nicht über die beste Saison nach der Wende hinwegtäuschen. Aber von vorne, bekanntlich muss man seine Hausaufgaben erst einmal selbst erledigen, bevor man sich um die anderen kümmern soll und somit erwarteten wir also mit Heidenheim einen unangenehmen, aber in der Theorie auch machbaren Gegner. Die Gäste verzichteten, wie auch schon Sandhausen, auf einen Großteil ihres Gästekontingentes und somit war die Wuhleseite auch wieder hauptsächlich in rot und weiß gehalten, wenn auch mit deutlich mehr Lücken als beim Heimspiel zuvor. Die Gäste warteten zu Beginn mit einer kleinen Choreo auf, welche nun aber wahrlich keine größere Aufmerksamkeit verdient hat. Prädikat "Hauptsache etwas gemacht". Auf unserer Seite wurde heute zum jährlichen Fahnenmeer aufgerufen, das vor allem dank der ausgeteilten Fahnen ein voller Erfolg war.

Bleibt zu hoffen, dass auf der Gegengeraden der Impuls angekommen ist, sich wieder mehr um eigenes Material zu kümmern. Etwas roten und weißen Stoff zusammengenäht, vielleicht noch mit Farbe ein wenig verziert und schon könnten wir eigentlich zu jedem Spiel solch einen Anblick haben, aber sei es drum. Dem Support merkte man anfänglich die fehlende Spannung im Aufstiegsrennen an und so war es doch eine ganz schön verkrampfte Angelegenheit. Das Spiel sorgte in Halbzeit eins ebenfalls nicht dafür, dass die Situation besser wurde. Union trat mit einer verletzungsbedingt veränderten Startelf auf und man merkte auch sofort, dass es an der nötigen Spannung und am Zusammenspiel fehlte. Somit ging es mit einem schmeichelhaften null zu null in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte lief es besser bei unserem Team, der Zug zum Tor war energischer und man schaffte es, den Gegner mehr unter Druck zu setzen. Parallel dazu wurde ein Tor nach dem anderen in Bielefeld bekannt und dies hatte nun auch deutliche Auswirkung auf den Traversen. Die Lautstärke stieg und stieg, jeder spürte, hier kann noch etwas gehen und die Chance am letzten Spieltag musste gewahrt bleiben. Leider schaffte es unser Team nicht, die Unterstützung von den Rängen zu nutzen und so konterten die Gäste einmal ordentlich und gingen in Führung, was zu einer Art Schockstarre führte. Union schaffte es nicht mehr zurück zu kommen und somit war der Aufstieg für diese Saison endgültig abgeschrieben. Die Enttäuschung war allen, egal ob auf dem Platz oder auf den Rängen, anzumerken und dennoch kann man nun mit erhobenem Kopf nach Fürth reisen und noch ein letztes Mal in dieser Saison das Team zum Sieg brüllen und sich für diese geile Saison bedanken.

In diesem Sinne
Eisern Union
20.06.2017 @ 13.12Uhr
Zum zweiten mal in Folge mussten wir auswärts an einem Montag ran, was natürlich in den Reihen des geneigten Stadionfans für wenig Begeisterung sorgt, da dafür je nach Arbeitsverhältnis und Spielort gerne mal zwei Tage Urlaub geopfert oder beim Arzt des Vertrauens herrausgeschlagen werden müssen. Da dies allerdings die Folge der sportlich hervorragenden Resultate unserer Mannschaft ist, nimmt man das natürlich in Kauf.
Sporlich ging es an diesem drittletzten Spieltag richtig um die Wurst. Union, auf Platz vier mit drei Punkten Rückstand auf Braunschweig, konnte mit einem Sieg wieder direkt ins Aufstiegsrennen einsteigen. Eine Niederlage jedoch würde allen Aufstiegsträumen nahezu ein Ende bereiten. Doch nun von der Theorie zur Praxis. Die Szene reiste diesmal bevorzugt mit Bussen an, aber auch ein paar Autos und Neuner wurden in die Spur geschickt. Komplikationslos kam man dann auch geschlossen in Braunschweig an und enterte das Stadion. Der Gästeblock, so wie das restliche Stadion, zu diesem Spitzenspiel natürlich ausverkauft, wurde standesgemäß beflaggt und so konnte das Spektakel auch los gehen. Zu Beginn wartete Braunschweig mit einer Choreo im kompletten Heimbereich auf - sehr schlicht, aber dennoch schick anzusehen. Auf unserer Seite Standardtifokost.
Spielerisch gab es für Union gleich zu Beginn auf die Nuss, bereits in Minute Sechs musste Mesenhöler das Spielgerät aus seinem Kasten fischen. Ganz dolles Ding und mal wieder "typisch Union". Aber wat sollste machen...
Alles in allem hat Union eine geile Saison gespielt, doch seit dem Heimspiel gegen Aue scheint in der Mannschaft etwas die Luft raus zu sein, schade dass das gute Niveau nicht bis zum Ende durchgehalten werden konnte. Und auch obwohl unsere Mannschaft gegen Braunschweig wacker Widerstand leistete, wirkte der Gegner stets einen Tick munterer. Und wenngleich Union nach dem frühen Schock im Laufe der Halbzeit etwas zulegte, der Spielstand veränderte sich nicht. Zu Beginn der zweiten Hälfte handelte sich Puncec dann eine ziemlich dumme und ärgerliche Gelb-Rote Karte ein. Diese unnötige Schwächung verhieß nichts gutes und Union konnte das Spiel nicht mehr drehen. Nach dem 2:0 für Braunschweig konnte Maxi Thiel zwar nochmal einen einschenken, doch olle Kumbela machte in der 75. Minute mit dem 3:1 alle Hoffnungen zunichte. Der Bursche ist schon ein respektables Kampfschwein, Hut ab.

Nach dem Spiel gab es dann im Block natürlich lange Gesichter und auch wenn die 1. Liga für viele Nostalgiker zuweilen für Union sehr kritisch gesehen wird, so träumt(e) doch insgeheim jeder vom Aufstieg.
Unser Support war an diesem Tag trotz kurzer Schwächephasen eines Spitzenspiels würdig, sehr spielbezogen wurde die Mannschaft energisch unterstützt und im zweiten Durchgang wurde eine ganze Reihe BS-Material präsentiert, welches nach Schlusspfiff in einem hübschen kleinen Lagerfeuer aufging. Braunschweig mit einem soliden Auftritt in der Kurve, besonders wenn das restliche Stadion einstieg, wurde eine gute Lautstärke erreicht.

Nach diesem Spiel beträgt der Rückstand auf Hannover und Braunschweig nun 6 Punkte, ein vorbeikommen scheint unmöglich, aber wer weiß, was passiert. Wir werden weiter unermüdlich alles geben, egal was kommt, Eisern Union!
15.05.2017 @ 13.12Uhr
Zum ersten Mal bei einem Pflichtspiel sollte an diesem frühen Freitagabend eine Unioner Mannschaft von allen vier Seiten des heimischen Stadions angefeuert werden. Grund dafür war ein Ankündigen von gerade einmal etwa dreieinhalb Gästefans und einer, trotz der kürzlichen Dämpfer im Aufstiegskampf, weiterhin hohen Nachfrage an Karten auf der Heimseite. Somit wurde auch der Sektor 5 für Unionfans geöffnet. Allemal ein schönes Bild, jedoch hat man es dann doch auch lieber, wenn man einen ernstzunehmenden Gegner im Gästeblock hat, mit dem man sich auch ein kleines Gesangsduellchen liefern kann. Dass dieser gefehlt hat, kann in der momentanen Situation jedoch kein Grund für den phasenweise sehr schleppenden Support der Waldseite sein. Auch wenn man sich mittlerweile in der schlechtesten Situation aller Aspiranten befindet, geht es immernoch um alles. Da muss, wie schon in Stuttgart, einfach mehr kommen! Passend zum Thema gab es vom Teen Spirit Köpenick heute eine Choreo mit dem Motto "Rot, immer federführend, färbt unser Liedgut stets gebührend." Dazu kam eine Blockfahne, auf der eine Feder, rote Farbe und ein Liedbuch zu sehen waren, bevor am Dach Auszüge aus bekannten Block-Gassenhauern hochgezogen wurden. Ein gelungenes Bild, welches dem Abend einen schönen Stempel aufsetzte.

Richtig laut wurde es im Stadion dann aber im Zuge der sehr harten, aber wohl berechtigten roten Karte für Sebastian Polter, der uns jetzt bittererweise im Saisonendspurt fehlen wird. Da Union die drei Punkte jedoch glücklicherweise noch zu Hause behielt, ist weiterhin alles möglich und auch ohne Polter und Steven Skrzybski muss man jetzt halt alles geben.

Umso schwieriger es scheint, desto größer ist die Ekstase, wenn es denn klappt.

Eisern Union
05.05.2017 @ 13.12Uhr
Spitzenspiel in der zweiten Liga mit zwei absoluten Aufstiegskandidaten bedeutet leider auch fast immer den ungeliebten Montag abzugreifen, mit dem auch wir uns heute wieder rumschlagen durften. Aufgrund der großen, fast einmal die komplette deutsche Nord-Süd-Achse umfassenden Entfernung bedarf es dann schon einmal mindestens zwei Urlaubs-, Krankheits- oder Blaumachtagen, um seinen Verein im Saisonendspurt unterstützen zu können. Aber hilft ja alles nichts, es hat nie jemand behauptet, dass Fußballfan sein einfach werden würde und so wählte man heute den vom Virus angebotenen Sonderzug, um ins Schwabenland zu gelangen. 25 Stunden Brutto-Fahrtzeit - wenn man sich einmal damit abgefunden hat, ist das doch einfach nur geil. Gegen acht Uhr in der Früh begann die wilde Fahrt und eskalierte schon früh zur wilden Sause. Hatte sich der ein oder andere eventuell einen Alkoholverzicht auf der Hinfahrt auferlegt, musste dieses Unterfangen in den meisten Fällen doch wieder untergraben werden und die zwei Partywaggons waren schon vor Anpfiff gern besuchte Orte. Schön an diesen Sonderzugtouren ist ohne Frage auch, dass man mal nicht in seinem eigenen Neuner-, Bus- oder Autosaft schwimmt und im Laufe der Stunden auch mit vielen anderen Unionern aller Couleur in Kontakt kommt, feiert und sich austauscht.

Etwa zweieinhalb Stunden vor Spielbeginn traf man in der Hauptstadt Baden-Württembergs ein und marschierte problemlos zum Stadion. Die Polizei verhielt sich ruhig und zurückhaltend, was man nach den Vorkommnissen in Karlsruhe vor wenigen Wochen ruhig mal erwähnen kann.

Das Spiel an sich war heute trotz der heftigst beschissenen Anstoßzeit doch tatsächlich ausverkauft, woran auch um die 3.500 Unioner einen großen Anteil hatten. Klasse! Hoffen wir mal, dass dieser Schwung, unabhängig davon was diese Saison noch passiert, mitgenommen werden kann und wir auch ohne Aufstiegskampf in der kommenden Spielzeit mit ähnlichen Auftritten glänzen können. Bitte verkommt nicht zum Eventpublikum, liebe Unioner!

Das erste Mal sollte man heute die Cannstatter Kurve live erleben und kann ihr durchaus das Prädikat einer guten Erstligakurve ausstellen. Eine dauerhaft gute Mitmachquote und ein guter Einsatz an Tifomaterial ließen den Block über die Dauer des Spiels gut aussehen. Der Rest des Stadions ist dann jedoch zum Großteil geprägt von Eventis, die halt aufspringen, wenn sie mit dem Schiedsrichter nicht konform gehen und sich auf den Weg zum Bierstand machen wenn Stuttgart ein Tor schießt. Aber gut, das hast du ja eigentlich überall so. Unsere Seite mit guten Momenten, aber über die Länge des Spiels muss da einfach mehr kommen. Sicher waren auch viele vom Spiel bedient, aber Union war dran und wer weiß, vielleicht hätte ja die ein oder andere Motivationsstütze mehr von den Rängen tatsächlich gereicht, um Union in der umkämpften Phase den Ausgleich schießen zu lassen. So verlor Union dieses Schlüsselspiel in der umkämpften Saisonphase leider mit 1:3 und muss einen herben, vielleicht entscheidenden Dämpfer im Aufstiegskampf hinnehmen. Schade, denn Stuttgart war heute absolut nicht unschlagbar.
Noch ist jedoch nicht aller Tage Abend und es heißt weiter Gas geben. Die Saison ist so oder so ne richtig dufte und wir können ihr noch immer die Krone aufsetzen. Also auf allen Ebenen weiter alles geben!

Mit null Punkten im Gepäck trat man die lange Rückfahrt gen Berlin an, wobei man im Nachhinein sogar einige Stimmen hörte, dass sie zu kurz war. Kurzweilig war sie allemal und so stiegen gegen neun Uhr in der Früh einige sehr skurrile Gestalten aus dem Zug und traten in Mitten des Berufsverkehrs den Weg in Richtung des heimischen Bettes an. Bitte mehr von solchen Fahrten, in Zukunft nur mit größerem sportlichen Erfolg.
Terminkalender
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2BSV Guben Nord (Brandenburgliga) - 1. FC Union Berlin (Test, Zeit noch nicht Terminiert) [0:7]
Baumschulenweg 4, 03172 Guben
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